Señor Coconut and his Orchestra
Around the World with Señor Coconut
Essay Recordings AY CD 17
Señor Coconut, the man, der Mann der Tausend Aliase, hat wieder zugeschlagen und alle überrascht. Nach "El Baile Alemán" (gewidmet den deutschen Elektro-Pionieren Kraftwerk), "Fiesta Songs" (eine fröhliche Sammlung populären Liedguts, u.a. "Smooth Operator", "Beat It", "Smoke on the Water") und "Yellow Fever" (eine Hommage an die japanischen Kollegen des Yellow Magic Orchestras) kommt jetzt nun der vierte Streich, an dem der musikalische Ritter der Kokosnuss bald ein Jahr in realen und virtuellen Studios gearbeitet hat. "Around the World" ist eigentlich ein schlichtes Popalbum, wäre da nicht el Señor alias Atom™: Der einfache Weg interessiert ihn nicht! Wenn man schon Perlen des internationalen Pops covert, dann sollte, nein, dann muss man sich mit einer starken Idee selbst einbringen. Den Adelsschlag erhält man dann, wenn sich die Gecoverten sogar an den Aufnahmen beteiligen, wie z.B. beim "Yellow Fever"-Album die drei Mitglieder des Yellow Magic Orchestras: Haruomi Hosono, Yukihiro Takahashi sowie Oscar- und Grammy-Gewinner Ryuichi Sakamoto oder diesmal der legendäre Kopf der Band Trio Stephan Remmler. Und damit wären wir mitten im Geschehen. Für "Around the World" hat er wieder aus Welthits "Elektro-Latino"-Songs gebastelt. Und wieder hat Señor Coconut erst einmal das Großorchester, mit dem er nun schon seit vielen Jahren seine Konzepte bei stürmisch gefeierten Tourneen auf den Bühnen umsetzt, aufgenommen, um später dann im eigenen Studio in Santiago de Chile die Aufnahmen auseinander zu nehmen, neu zusammen zu setzen, Spur für Spur chirurgisch zu behandeln und die Coconut-immanente Magie einzuflößen. Als Sänger standen ihm sein Frontmann Argenis Brito, der Crooner Louis Austen (ja, der Wiener Frank Sinatra!) und erwähnter Stephan Remmler zur Seite.
Atom™ hat wieder die Perspektive eines Aliens eingenommen, der von seinem fernen Orbit Chile den Globus als einen fernen Ort und nicht als Heimat wahrnimmt. Atom™ ist Böhme, ein Kind von Heimatvertriebenen aus Sangerberg in Böhmen, sich selbst hat er vor Jahren aus seiner zweiten realen Heimat Frankfurt und seiner Techno-Szene, deren wichtiger Motor er war, vertrieben. Klingelt es? Bohemus, Böhmen wurden aber auch die Zigeuner genannt, die am Hofe Friedrich V für Musik und gute Laune sorgten. Kurfürst Friedrich V heiratete mit Siebzehn Elisabeth Stuart, die Tochter von James I, und zog mit ihr aufs Schloss zu Heidelberg. Um sich herum versammelten sie eine illustre Schar von Künstlern und Alchemisten, die später mit ihnen zog, als Friedrich V zum König von Böhmen gewählt wurde und in Prag residierte. Dem König war keine lange Regentschaft beschieden, doch der Begriff Bohemien überlebte dafür umso länger. Henri Murgers widmete dieser schillernden Szene seinen Roman "Scènes de la vie de Bohème", auf dem wiederum Puccinis berühmte Oper basiert. Jetzt werden die Dinge klarer: Atom™ ist also ein digitaler Zigeuner, der forschend durch die Welt unserer Popkultur zieht und sich einiger Perlen annimmt, denen er dann sein ganz individuelles Gepräge gibt. Oder ist er doch ein Alien, der beim Zappen im Äther fündig wird? Im Orbit war er ja auch schon mit seinem Kollegen OMFO (Our Man from Odessa) unterwegs, der sich als digitalen Schäfer sieht, der seine Herde durch die Weiten der Milchstraße treibt. Gemeinsam überlegten sie sich auf "We Are the Shepherds": Wie kann eine Hirtenmusik im Weltraum klingen, wenn die Flöten und Lauten durch Electronica, Theremin, Synthesizer und Sample-Sequenzer ersetzt oder erweitert werden? Die Gegenwart ist bestimmt von einer globalen Heimatlosigkeit, in der wiederum eine ganz neue Ästhetik möglich ist. Der Mensch, befreit vom kulturellen Ballast seiner Herkunft, bewegt sich autonom durch den Orbit der Klänge, die er schafft. Dabei benutzt Atom™ die Technik des mash ups oder culture clashs: Ein österreichischer Crooner singt auf einen Schweizer Cha-Cha-Cha (Pinball ChaCha), ein Japaner, Toshiyuki Yasuda, programmiert die Computerstimme auf einen brasilianischen Bossa-Nova-Klassiker (Corcovado – Quiet Nights of Quiet Stars), diese Stimme geht wiederum ein Duett mit Argenis Brito ein, einem venezolanischen Sänger, der in Berlin lebt. Ein Thema, das sich durch alle Señor Coconut Alben durchzieht, ist der Mambo, der wiederum ist ein von Dámaso Pérez Prado entwickeltes Kunstprodukt. Und erneut haben wir es mit einem Heimatvertriebenen zu tun: der Kubaner Pérez Prado lebte, arbeitete und starb in Mexiko und produzierte für den amerikanischen Markt. Er war derjenige, der Stereotypen verschiedenster Provenienz zusammenführte und damit "Latino" überhaupt erst vermarktbar machte, was letztendlich dazu führte, dass jener Mambo in den Jazz überführt wurde oder bei uns in populären Schlagern der 50er/60er auftauchte. In "La vida es llena de cables" clasht ein Latino-Bigband-Arrangement mit zeitgenössischem Reggaeton-Rap und von Atom™ entwickelten Aciton-Sounds – Aciton ist ein Hybrid aus Acid und Reggaeton. Der Titel "Around the World" von den Franzosen Daft Punk gibt den Rahmen dieser Ausnahme-Produktion, es ist der rote Faden, der sich durch das Album zieht, die Klammer: Electronica, die wieder auf ihre akustischen Füße gestellt wird, denn der kreative Prozess von Señor Coconut ist keine Einbahnstraße.
Gedanken von Atom™ zu seinem neuen Album
AROUND THE WORLD Bei Señor Coconut bekomme ich eine Menge Ideen von außen heran getragen - sei es von Fans, Freunden oder anderen Musikern. Mein Freund und geschätzter Kollege Original Hamster erwähnte irgendwann einmal "Around the World" von der französischen Band "Daft Punk" und seither geisterte dieser Titel in meinen Gehirnwindungen. Parallel dazu gibt es aber noch eine ganz andere Geschichte, die allerdings mit "Around the World" zusammenfällt: Thomas Baxter, der Sohn des legendären Exotica-Musikers und Komponisten Les Baxter, fragte mich 2006, ob ich Lust hätte, einen Titel seines Vaters zu remixen (VOODOO DREAMS findet sich als Bonustitel ebenfalls auf diesem Album). Beim konzentrierten Hören und beim Beschäftigen mit Les Baxter fand ich eines seiner Alben mit dem Titel "’Round the World with Les Baxter". Das Thema "Around the World" begann sich bei mir festzusetzen. "Around the World" - sei es von Les Baxter, Señor Coconut oder von anderen interpretiert, reflektiert sicherlich immer nur ein subjektives Verständnis der Welt - im besten Falle die Sicht einer gewissen Kultur oder eines Kulturraumes. Die Welt von Les Baxter ist ebenso unvollständig wie die von Señor Coconut, definiert durch den Zeitpunkt und Ort unserer Existenz. Als der Titel des Señor Coconut-Albums dann feststand, war natürlich klar, dass Daft Punks "Around the World" das Leitmotiv werden musste. Der Titel taucht daher auch dreimal auf dem Album auf, als Einleitung, Interlude und Abschluss.
SWEET DREAMS Nachdem mit "Around the World" das Thema und Motto des Albums feststand, war klar, welches das Auswahlkriterium der Songs sein musste: Grundvoraussetzung war, dass jeder Titel aus einem anderen Land stammen musste. Selbstverständlich spiegelt sich hier die Welt von Señor Coconut wieder; diese befindet sich auf dem amerikanischen und dem europäischen Kontinent. Ein Titel, der mir seit Jahren schon für eine Señor-Coconut-Produktion vorschwebte, war "Sweet Dreams" der britischen Eurythmics, schlicht und ergreifend, weil dies rhythmisch und melodisch ein perfekter Cha-Cha-Cha ist. Das entscheidende Kriterium bei Señor Coconut ist immer ein rein musikalisches: "Fällt mir etwas Interessantes ein?". Bei "Sweet Dreams" war das der Fall. Interessanterweise hörte ich auf einmal zunächst unbeachtete Textzeilen sehr deutlich, die einen kuriosen Querbezug zu "Around the World" herstellten: "I travelled the world and the seven seas... Everybody's looking for something..." Die Reise um die Welt reflektiert den Zustand der eigenen Psyche (in diesem Fall der von Annie Lennox...). DADADA Vor ein paar Jahren hatte ich das Vergnügen, einen Remix für Stephan Remmler anzufertigen. Wir waren daher lose in Kontakt. Zum einen mag Stephan Señor Coconut und zum anderen brachte mir die Arbeit an dem Remix "Da Da Da" zurück ins Bewusstsein. Ich stellte fest, dass sich auch "Da Da Da" für einen Cha-Cha-Cha auf fast schon aufdringliche Art und Weise anbietet. Rhythmisch und melodisch war klar, wohin die musikalische Reise gehen sollte. Ich fragte Stephan, ob er denn nicht auch Interesse habe, zu singen, und er stimmte sofort zu. Ich denke, kaum ein deutscher Titel der 80er Jahre war so emblematisch und auch so deutsch wie eben "Da Da Da". Die geniale Einfachheit macht den Song meiner Meinung nach zu DEM Repräsentanten Deutschlands auf "Around the World".
KISS Wieder war es Original Hamster der mich auf "Kiss" aufmerksam machte. Zusammen mit Argenis Brito übertrug ich den Text von "Kiss" dann ins Spanische und die Entscheidung war getroffen, dieses Stück auf das Album zu nehmen. Das eigentlich Faszinierende an diesem Song ist zum einen, dass er im Original keine Basslinie besitzt und dass er zum anderen (hier fand sich der Anschluss zu "Da Da Da") durch seine Reduziertheit besticht. Auf musikalischer Ebene fand ich mich herausgefordert, diese beiden Aspekte in ein Señor-Coconut-Gewand zu überführen: Der "gespielte Witz" ist daher, dass es bei meiner Version ein Bass-Solo gibt (im Original wurde es von einer Funk-Gitarre gespielt), als auch, dass die eigentlich nicht existente Basslinie in meiner Version von drei Instrumenten gespielt wird: Marimba, Upright Bass und drei gestimmten Congas. Der typische Coconut-Groove und das neue Arrangement adaptieren die Rhythmik des Originals, erzeugen aber plötzlich den Eindruck afrikanischer Rhythmus-Pattern. Für mich schließt sich hier der Kreis zwischen dem Afro-Amerikaner Prince (Rogers Nelson, der kurioserweise den Nachnamen eines schwedischen Sklavenbesitzers trägt) und Kuba (Perez Prado stand Pate bei den Horn-Arrangements).
CORCOVADO In Tokio lernte ich einen Musiker namens Toshiyuki Yasuda (aka "Robo Brazileira") kennen, der mir ein paar seiner CDs überreichte. Beim Anhören stellte ich Parallelen zwischen seinen Produktionen und meinem Album "Midisport" aus dem Jahr 2002 fest, auf dem ich brasilianische Musik in Stücke schnitt und verkehrt herum wieder zusammensetzte. Als ich später mit Toshiyuki in Kontakt trat, erzählte er, dass ihn mein Album in der Tat sehr beeinflusst hatte und erst auf die Idee gebracht habe, synthetische brasilianische Musik zu spielen. Mir gefiel seine Weiterführung meiner Idee so gut, dass ich ihn bat, für die Señor-Coconut-Version des brasilianischen Klassikers "Corcovado (Quiet Nights of Quiet Stars)" eine synthetische Frauenstimme zu erzeugen. Brasilien darf in in der Welt des Señor Coconut nicht fehlen und selbstverständlich ist die Kompatibilität zwischen Bossa Nova und Bolero oder Cha-Cha-Cha mehr als offensichtlich. Wie in den 60er Jahren häufig vorzufinden, schwebte mir bei diesem Titel ein Duett vor: Gesungen teils auf Englisch, teils auf Portugiesisch entwickelte sich eine sinnliche Romanze zwischen Argenis Brito und "Robo Brazileira" als wäre es das Natürlichste überhaupt!
QUE RICO EL MAMBO im Original von Perez Prado ist DER Mambo-Track schlecht hin. Es war auch wirklich an der Zeit, Perez Prado nicht nur als guten Geist, sondern ganz direkt auf einem Señor-Coconut-Album erscheinen zu lassen. Sein Einfluss auf dieses Projekt war von Anfang an immer von großer Bedeutung. Auf sämtlichen Señor-Coconut-Alben gibt es Prado-Zitate und er ist wohl meine wichtigste Inspirationsquelle. Interessanterweise ist Perez Prado absolut kein Vertreter lateinamerikanischer "Standards", sondern zeichnet sich eher dadurch aus, dass er sich diesen Standards permanent verweigert hat (außer jenen, die er selbst erfunden hat). Perez Prado-Stücke fallen durch ihre unkonventionellen Arrangements und Spielweisen auf, aber auch durch ihren Witz und Einfachheit. BMG Mexiko bat mich vor zwei Jahren einen Remix von "Que rico el mambo" anzufertigen. Selbstverständlich sagte ich zu und wollte als Entlohnung für diesen Remix das Recht, meinen Remix auf dem nächsten Señor-Coconut-Album veröffentlichen zu dürfen. Es wäre mir eine große Ehre gewesen "feat. Perez Prado" auf dem Album zu lesen. Doch leider lief alles anders als geplant: Ich machte den Remix, alle waren zufrieden, der A&R-Mitarbeiter von BMG Mexiko wurde gefeuert, und der neue A&R denkt immer noch darüber nach, ob das Prado-Remix-Projekt überhaupt das Licht der Welt erblicken soll. Wie dem auch sei: Ich hatte meinen Teil des Deals erfüllt. Auch war die Produktion von "Around the World" schon so weit fortgeschritten, dass mich die fehlende Entscheidung der BMG Mexiko zu "Plan B" zwang: Ich lies das Lied komplett neu einspielen, mischte es ab, simulierte dabei den Original-Sound und remixte die Version schließlich – et voilà!
PINBALL CHACHA Ganz wie bei "El baile alemàn" oder "Yellow Fever!" wird hier ein im Original elektronischer Titel akustisch neu interpretiert. Dieses Stück ist von der Schweizer Band Yello (Yello? Fever!) und war schon immer ein Cha-Cha-Cha. Damit erklärt sich eigentlich von selbst, warum dieses Stück auf dem Album gelandet ist. Von Yello Anfang der 80er Jahre mit Hilfe eines der ersten Sampler produziert, spielt die Original-Version mit eher "Exotica"-typischen Elementen wie gesampelten Vogelschreien und Urwaldgeräuschen. Diesen Ansatz versuchte ich in die Coconut-Fassung zu übernehmen und weiterzuführen: Die Coconut-Version klingt nun wie das Original, während die Original-Version von Yello nun wie ein Cover aus den 80ern tönt. Die Stimme von Louie Austen trägt bei meiner Version nicht unwesentlich dazu bei.
WHITE HORSE Und wieder bekam ich eine Idee zugetragen: Diesmal war es Argenis Brito, der mir den Titel ans Herz legte. Nachdem mir Uptempo-Titel fehlten und ich mir "White Horse", im Original von der dänischen Combo Laid Back, perfekt als Merengue vorstellen konnte, wurde mir klar, dass ich diesen Titel covern MUSSTE. Mit "White Horse" ist eigentlich Kokain gemeint ("If you wanna ride, don't ride the white horse..."), eine Substanz, die im Kulturraum des Merengue starke Verwendung findet und ohne Zweifel auch für die Nervosität dieses Rhythmus verantwortlich ist. Señor Coconut liebt Merengue, wie man seit "Beat It" und (Achtung: Querbezug!) "Riders on the Storm" weiß. Wie so oft bei Adaptionen angloamerikanischer oder europäischer Themen durch lateinamerikanische Künstler wird die Coverversion zum Zerrspiegel der kulturellen Missverständnisse. Das "White Horse" wie auch schon die "Riders on the Storm" werden wort-wörtlich genommen. Die Doppelbedeutung verschwindet und alles, was bleibt, ist ein Pferderitt und Peitschenschläge.
LA VIDA ES LLENA DE CABLES Mit diesem Titel von mir betreibe ich Geschichtsfälschung und repräsentiere arroganterweise auf "Around the World" Chile. "La vida es llena de cables" (Das Leben ist voller Kabel) erschien ca. 2001 auf einem Album von "Los Samplers", einer Latino-Fake-Combo. Die Band aus fünf Latinos schloss sich zusammen, um gemeinsam die Musik zu machen, die ihnen vorschwebte, die aber jeder einzelne allein nicht produzieren konnte, da ihnen das Equipment fehlte. Ich stellte mir vor, jeder dieser Musiker konnte sich gerade so einen gebrauchten Sampler aus den 80ern leisten. Nun, um komplexe Musik erzeugen zu können, mussten sich eben fünf zusammenschließen, um genügend Speicherkapazität für dieses Vorhaben zu sammeln. Genug der Parallelwelten! "Los Samplers" gibt es natürlich nicht, und ich bin kein Chilene. Die Originalversion im Stil eines digitalen Son (also einem Downbeat-Rhythmus) wird hier zu einem Uptempo Guaguanco (verwandt mit Cha-Cha-Cha und Mambo), der Mittelteil ist im Stil des Aciton gehalten. Aciton ist ein Hybrid aus Reggaeton und Acid, ein Kunstprodukt des Surtek Collective. Das stammt wenigstens wirklich aus Chile und besteht aus Windungen meiner Kabel mit denen von Original Hamster.
MOSCOW DISCOW Wir kehren zum Startpunkt zurück: eine Reise um die Welt. Die belgische Formation Telex produzierte "Moscow Discow" Anfang der 80er. Interessant sind hier die Parallelen, thematisch wie auch klanglich zu Kraftwerks "Trans Europa Express", welches ja schon auf Señor Coconuts "El baile alemán" gecovert wurde. Zeitlich und räumlich nicht nur mit Kraftwerk im Einklang, sondern auch mit Yello; ebenso die musikalische Herangehensweise: Original und Fälschung. Ausgewählt wurde dieser Titel wegen all der Querverbindungen und der Tatsache, dass dies ein feiner Cha-Cha-Cha/Rumba ist.
Señor Coconut and his Orchestra
Around the World with Señor Coconut
Essay Recordings AY CD 17
Tracklisting
01 AROUND THE WORLD (intro)
Vocals: Argenis Brito
02 SWEET DREAMS
Vocals: Argenis Brito
03 DA DA DA
Vocals: Stephan Remmler
04 KISS
Vocals: Argenis Brito/Louie Austen
05 CORCOVADO (QUIET NIGHTS OF QUIET STARS)
Vocals: Argenis Brito and Robo*Brazileira
06 AROUND THE WORLD (interlude)
Vocals: Argenis Brito
07 QUE RICO EL MAMBO
Vocals: Argenis Brito
08 PINBALL CHACHA
Vocals: Louie Austen
09 WHITE HORSE
Vocals: Argenis Brito
10 LA VIDA ES LLENA DE CABLES
Vocals: Argenis Brito
11 MOSCOW DISCOW
Vocals: Argenis Brito
12 AROUND THE WORLD (outro)
Vocals: Argenis Brito
Bonus tracks
13 DREAMS ARE MY REALITY
Vocals: Louie Austen
14 VOODOO DREAMS
1, 6 & 12: T. Bangalter & G. E. P. de Hormem-Christo/DISCOTON MUSIK EDITION
2: A. Lennox & D. A. Stewart/DISCOTON MUSIK EDITION
3: S. Remmler & G. Krawinkel/JUST US MUSIC PRODUCTION
4: Prince Rogers Nelson/UNIVERSAL/MCA MUSIC PUBLISHING GMBH
5: A. C. Jobim/UNIVERSAL MUSIC PUBLISHING
7: D. P. Prado/PEERMUSIC (GERMANY)
8: B. Blank/D. Meier/ Neue Welt Musikverlag
9: T. Stahl & John Guldberg/UNIVERSAL MUSIC PUBLISHING GMBH
10: Atom™/Freibank Musikverlag
11 D. Lacksman, M. J. V. L. Moers/M. H. R. L. Moulin/ DISCOTON MUSIK EDITION
13 V. Cosma/J. Jordan/ SARABANDE
14: Les Baxter/ ROLF BUDDE MUSIKVERLAG VOODOO DREAMS
Atom™ Blog: http://www.fotolog.com/atom_tm_news/